Nachdämmung ("Aufdoppelung") alter Wärmedämmverbundsysteme an Wohngebäuden

Abstract

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, müssen Millionen Gebäude modernisiert werden. Viele Gebäude weisen eine schlechte Dämmqualität auf. Eine Verbesserung auch bereits gedämmter Außenwände ist nötig. Ziele und Aufgaben der Studie waren die Ermittlung der Randbedingungen, Potenziale, Erfahrungen und die Wirtschaftlichkeit der Aufdoppelung älterer Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) an Wohngebäuden. Pro m² Bauteilfläche Außenwand (Alt-WDVS)können durch eine Aufdoppelung ca. 22 kWh/(m²*a) an Endenergie eingespart werden. Es besteht ein realistisches Potential von ca. 417 Mio. m² aufdoppelbarer Wandfläche. Wenn diese Fläche im Jahr 2030 auggedoppelt sein würde, würde gegenüber dem Stand von 2015 eine Endenergieeinsparung von ca. 9,2 TWh pro Jahr erzielbar sein. Die Erfahrungen von Wohnungsgesellschaften mit Aufdoppelungen zeigen, dass diese technisch möglich ist und auf Akzeptanz stößt. Im Zuge von Aufdoppelungen können sowohl die Gestaltung als auch der Brandschutz verbessert werden

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oai:fraunhofer.de:N-404769Last time updated on 11/15/2016

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