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We could not care less about Armington elasticities - but should we? A meta-sensitivity analysis of the influence of Armington elasticity misspecification on simulation results

By Hannah Sch\ufcrenberg-Frosch

Abstract

This paper investigates the robustness of CGE models with respect to the elasticities of substitution in demand between domestically produced goods and foreign goods - the so-called Armington elasticities. The Armington-type modeling of trade is still one of the most extensively used specifications in CGE modeling. For a long time the choice of the respective elasticities of substitution has not been given much attention. We resimulate 50 published CGE policy simulations each a 1000 times and randomize the elasticities. The results of this experiment clearly indicate that a change in the elasticities has noteworthy quantitative and qualitative effects on the results in more than half of the models. We thus conclude that the choice of the elasticities should get more attention and robustness of models with respect to elasticities should be tested by modellers.Berechenbare allgemeine Gleichgewichtsmodelle (CGE, engl. Computable General Equilibrium) sind seit langem in den Bereichen Handelspolitik, \ud6konomie des Klimawandels, Entwicklungspolitik und Steuerpolitik ein fester Bestandteil der angewandten Volkswirtschaftslehre, insbesondere in der Politikberatung. Die Modelle eignen sich ausgezeichnet zur Politikfolgenabsch\ue4tzung, da sie eine ex ante Absch\ue4tzung der Folgen z.B. einer Politikma\udfnahme zu simulieren. Der gr\uf6\udfte regelm\ue4\udfige Kritikpunkt gegen\ufcber CGE-Modellen ist die Abh\ue4ngigkeit der Ergebnisse von per Annahme festgelegten Parametern, \ufcber deren wahre Werte Unsicherheit besteht. Einer der hiervon betroffenen Kernparameter sind die sog. Handels- bzw. Armingtonelastizit\ue4ten. Aufgrund des hohen Aufwands empirischer Sch\ue4tzungen sowie der generell schlechten Datenverf\ufcgbarkeit werden die Elastizit\ue4ten f\ufcr die meisten CGE-Anwendungen nicht aus realen Landesdaten gewonnen, sondern unver\ue4ndert aus anderen Studien \ufcbernommen. Die vorliegende Meta-Studie untersucht und best\ue4tigt die Relevanz dieses Kritikpunktes. Hierzu werden 50 Simulationen in 19 Modellen aus bereits ver\uf6ffentlichten Studien jeweils 1000 Mal re-simuliert und dabei (ausschlie\udflich) die Elastizit\ue4tens\ue4tze randomisiert ausgetauscht. Das Intervall f\ufcr die Bestimmung der Elastizit\ue4ten wird durch alle der Autorin bekannten Elastizit\ue4tensch\ue4tzungen vorgegeben, es umfasst alle Werte zwischen 0 und 18. Die Studie kommt zu dem eindeutigen Ergebnis, dass etwa die H\ue4lfte der Modelle nicht robust im Bezug auf die Wahl der genutzten Elastizit\ue4ten ist. Konkret ergibt die 1000-fache randomisierte Ziehung der Elastizit\ue4ten und anschlie\udfende Re-Simulation des Original-Experiments im jeweiligen Modell z.T. quantitative Abweichungen bei der Wohlfahrts- und BIP-Bewertung von \ufcber 100% und in etwa 25% der Modelle auch qualitative \uc4nderungen, so dass als wohlfahrtsf\uf6rdernd eingestufte Politiken mit neuem Elastizit\ue4tensatz wohlfahrtshemmend wirken und umgekehrt

Topics: F14, C68, F17, ddc:330, Armington, trade elasticities, computable general equilibrium, meta-study
Publisher: Essen: RWI
Year: 2015
DOI identifier: 10.4419/86788689
OAI identifier: oai:econstor.eu:10419/125214
Provided by: EconStor

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