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Beitraege der Berufsforschung fuer die Strukturierung der beruflichen Qualifizierung Berufsforschung und Berufsbildung - moegliche Synergien; Workshop

By Martin Baethge, Gerhard Drees, Klaus Parmentier, Gerhard Zimmer, Guenter Walden, Martin Fischer, Werner Dostal and Guenter Paetzold

Abstract

In dem Workshop wird die aktuelle Diskussion um die Frage 'Ist der Beruf als Kategorie noch tragfaehig und erforderlich?' aus der Sicht der Berufsbildungsforschung aufgegriffen. Ausgehend von einer Analyse des Berufs in interdisziplinaerer Sichtweise sollen die Forderungen nach berufsuebergreifenden Qualifikationen daraufhin geprueft werden, inwieweit sie das Berufskonzept sprengen oder ob sie die Bedeutung von Beruf und Beruflichkeit moeglicherweise sogar verstaerken. Baethge betrachtet den Gegensatz der soziologischen und qualifikationsstrukturellen Dimension in der Berufskategorie. Ausgehend von einer hohen Beruflichkeit in der Industriegesellschaft zeigt er die positiven und negativen Folgen dieser Strukturen. Aus den 'zentralen Strukturschwaechen' leitet er eine Erosion von Beruf und Beruflichkeit ab, die er ambivalent bewertet. Drees betrachtet Schluesselqualifikationen unter subjektwissenschaftlichem Blickwinkel und hinsichtlich ihrer Bedeutung fuer die Persoenlichkeitsentwicklung. Parmentier eroertert Fragen der Kategorisierung von Beruf und beruflichen Qualifikationen auf der Basis der derzeit gueltigen Berufsklassifikation. Dabei geht er sowohl auf die klassifikatorischen Defizite bei der Systematisierung beruflicher Ausbildungsabschluesse ein wie auf die Erhebungsdefizite in Bezug auf den erlernten Beruf. Zimmer geht von der gegenwaertigen Krise des dualen Systems aus. Die derzeitige Ausbildung der Handlungskompetenzen treffe in vielen Aspekten immer weniger die sich rasch wandelnden Berufsaufgaben. Zur Reform der dualen Ausbildung schlaegt er eine aufgabenorientierte Didaktik vor. Walden stuetzt sich auf mehrere Betriebsbefragungen, die vom Bundesinstitut fuer Berufsbildung (BIBB) zur Akzeptanz und zum Nutzen der Berufsausbildung durchgefuehrt worden sind. Empirische Befunde werden in ihrer Bedeutung fuer die Strukturierung des Berufsbildungssystems und die Gestaltung von Qualifikationsprozessen praesentiert. Fischer sieht im Hinblick auf die Strukturierung beruflicher Qualifizierung als bedeutsam an, empirisch vorfindliches Arbeitsprozesswissen zur Kenntnis zu nehmen, denn hier zeige sich, welche Art von Wissen Facharbeiter zur Bewaeltigung von Arbeitsanforderungen tatsaechlich erwerben und welche Probleme sie dabei haben. (BIBB2)Available from IAB-93-2100-20 BK 430 / FIZ - Fachinformationszzentrum Karlsruhe / TIB - Technische InformationsbibliothekSIGLEDEGerman

Topics: 05S - Labour studies, 05P - Education, training, OCCUPATIONAL RESEARCH, RESEARCH ON VOCATIONAL EDUCATION, CAREER CONCEPT, QUALIFICATION FOR KEY FUNCTION, PERSONALITY DEVELOPMENT, OCCUPATION, CLASSIFICATION, DUAL SYSTEM, REFORM, DIDACTICS, EXPERIENCE, KNOWLEDGE, FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY
Year: 2000
OAI identifier:
Provided by: OpenGrey Repository
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