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Zum Feminismusverstaendnis ostdeutscher Frauen und Autorinnen vor und nach 1989

By Leipzig (Germany)) Institut fuer Germanistik Philologische Fakultaet Ilse (Universitaet Leipzig Nagelschmidt

Abstract

In der DDR galt die Frauenfrage seit Beginn der 70er Jahre als 'prinzipiell geloest', was bedeutete, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter 'per Dekret' als verwirklicht angesehen wurde. Die DDR stellte jedoch faktisch ein hierarchisch geordnetes System dar, im dem die traditionellen Differenzen zwischen den Geschlechtern erhalten blieben und durch eine stringente Familienpolitik vertieft wurden. Die Autorin erklaert aus diesen Sachverhalten, dass sich in der DDR kein feministisches Verstaendnis entwickeln konnte und auch heute noch ein starker 'sozialistischer Antifeminismus' feststellbar ist. Ein eher verborgener feministischer Diskurs ist fuer die Autorin jedoch in den vielen Texten der DDR-Schriftstellerinnen enthalten. Der Beitrag prueft daher anhand der DDR-Literatur die These, dass die eigentliche Frauenbewegung der DDR literarisch-aesthetischer Natur gewesen ist. (ICA)Available from UuStB Koeln(38)-27A2205 / FIZ - Fachinformationszzentrum Karlsruhe / TIB - Technische InformationsbibliothekSIGLEDEGerman

Topics: 05L - Literature, mass media, performing arts, 05R - Sociology, social studies, welfare studies, social services, FEMINISM, GERMAN DEMOCRATIC REPUBLIC (GDR), WOMEN'S MOVEMENT, LITERATURE, FAMILY POLICY, WOMEN'S POLICY, PATRIARCHY, RELATIONSHIP BETWEEN THE GENDERS, NEW BUNDESLAENDER, TURN OF EVENTS, EQUALITY OF RIGHTS, MARXISM-LENINISM, FEDERAL REPUBLIC OF GERMANY
Year: 2000
OAI identifier:
Provided by: OpenGrey Repository
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