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The spinster sleuth and the funny little man from Belgium

By Ursula Gruber

Abstract

Agatha Christies fiktive Charaktere Miss Marple und Hercule Poirot entstammen der Goldenen Zeit des Detektivromans, eine Periode als Großbritannien unter den traumatischen Nachwirkungen des ersten Weltkrieges litt. Der Krieg veränderte die bis dato existierenden Geschlechterstereotypen und gaben somit weiblichen Detektivinnen und Detektivmethoden einen neuen Stellenwert. Diese Diplomarbeit beschäftigt sich unter dem Aspekt der Geschlechterforschung, mit der Detektivarbeit, geschlechtsspezifischen Plätzen sowie mit der Darstellung des Bösen. So ist Klatsch und Tratsch eine effektive Methode der Informationsbeschaffung und Empathiefähigkeit, Intuition und ein umfassendes Wissen über häusliche Abläufe und Gewohnheiten bei der Detektivarbeit unerlässlich. Weiters ergab die Analyse von Christies Werken, dass die Autorin gemäß dem Ideal der viktorianischen Zeit ländliche Gegenden bevorzugt und ihre Romane eine gewisse Regelmäßigkeit bezüglich geschlechtsspezifischer Mordschauplätze aufweisen. Ein weiterer Forschungsbereich beschäftigte sich mit der Darstellung des Bösen und ergab das das Böse in Christies Werken nichts neues, sondern immer etwas vertrautes und altbekanntes ist. Demnach sind TäterInnen im unmittelbaren Umfeld der Opfer und Tatwaffen im häuslichen Bereich zu finden.Christie’s novels expose distinctive domestic elements which are apparent in the sleuths’ feminine detection methods, gendered settings, and a construction of evil which can be located within the domestic sphere. Therefore, this diploma thesis aims to analyse Christie’s construction of domestic elements in the context of Great Britain’s socio-historical circumstances between the two World Wars. The interwar period challenged existing gender roles and stereotypes, assigning female fictional characters a more valued position in detective novels. For this reason gender studies will function as the main methodology of this thesis. Miss Marple’s and Hercule Poirot’s detection methods, gendered locations, and the evil from within are the main research areas. This thesis demonstrates that both detectives succeed by relying on feminine detection methods including gossip as a way of information gathering, distinctive interrogation methods, following their intuitive hunches as well as their domestic knowledge. Moreover, Christie repeatedly selected domestic locations and constructed murder scenes which assign the victims to gendered places. Furthermore, the evil force recurrently originates and operates from the domestic sphere

Topics: 17.93 Literarische Stoffe, literarische Motive, literarische Themen, 17.75 Literaturkritik, Goldene Zeit des Detektivromans / Häuslichkeit / Geschlechtsspezifische Orte / traditionelle Stereotypen / das Unheimliche / Klatsch und Tratsch / Intuition, Golden Age of Detective Fiction / domesticity / gendered spaces / traditional stereotypes / the uncanny / gossip / intuition
Year: 2012
OAI identifier: oai:othes.univie.ac.at:23319
Provided by: OTHES

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