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Formação de um mundo já posto : Kohlhaas e sua sanha justiceiro-vingativa

By Rodrigo Campos de Paiva Castro

Abstract

The main character in Kleist's "Michael Kohlhaas" novella sacrifices himself in order to guarantee his survival. Nonetheless, as the reader will eventually notice, his fight produces no new reality at all, but only reaffirms a law that was already in force. A magic and natural law wich will send him on a journey of vengeance and justice. At the end of it, the man who laboured to ratify himself as an autonomous subject ends up serving as an object. But the result will be as well one of confirmation from the order wich gave birth to this subject. A strange order where contradictory elements (rule of law/lawlessness; violence/peace; justice/injustice; myth/history; heaven/hell; etc.) affirm themselves mutually.Die Hauptfigur der kleistschen Novelle "Michael Kohlhaas" bemüht sich mit allen ihren Kräften ihr Weiterleben zu gewährleisten. Wie der Leser aber früher oder später bemerken wird, bringt ihr Kampf keine neue Ordnung, sondern bestätigt wieder ein Gesetz, das schon gültig war. Ein zauberisches und natürliches Gesetz, dass die Hauptfigur auf eine von Rache und Gerechtigkeit geprägte Reise senden wird. Am Schluss dieser Reise, offenbart sich der Mann, der ein selbstständiges Subjekt sein wollte, als ein bloßes Objekt. Aber das Ergebnis zeigt sich auch als eine Bekräftigung der Ordnung, die dieses Subjekt auf die Welt gebracht hat. Eine merkwürdige Ordnung, wo widersprüchliche Elemente (Ordnung/Unordnung; Gewalt/Frieden; Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit; Mythos/Geschichte; Himmel/Hölle; usw.) sich gegenseitig bestätigen

Topics: Kleist, Heinrich von / Michael Kohlhaas, Rache <Motiv>, Gerechtigkeit <Motiv>, ddc:830, ddc:833
Year: 2007
OAI identifier: oai:publikationen.ub.uni-frankfurt.de:26256

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