Reife priesterliche Persönlichkeit

Abstract

Man kann nicht ein reifer Priester sein, wenn man nicht ein reifer Christ ist und man kann nicht ein reifer Christ sein, wenn man nicht ein reifer Mensch ist. In Anlehnung an die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils (Optatam totius, Presbyterorum ordinis, Gravissimum educationis) und vor allem an die Instruktion »Orientamenti educativi per la formazione al celibato sacerdotale«, die voriges Jahr von der Kongregation für die katholische Erziehung in Zusammenarbeit mit den bischöflichen Konferenzen herausgegeben wurde, behandelt der Autor im ersten und zweiten Teil des Artikels menschliche und christliche Reife als die Voraussetzung für die priesterliche Reife, mit der er sich im dritten Teil beschäftigt. Die oben angeführten Dokumente der Kirche gehen nicht im einzelnen auf die Physionomie der reifen priesterlichen Existenz ein, sondern sie begnügen sich, auf ihre offene und dynamische Perspektive hinzuweisen. Der Autor hebt einige Grundzüge der priesterlichen Reife hervor, wie z. B. die Ausgeglichenheit im sexuellen und afektiven Bereich, die berufliche Pflichttreue, die Grosszügigkeit im Umgang mit den Menschen, die volle Hingabe zu Christus im Dienst an den Mitmenschen

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