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Was bedeutet "conscientia" bei Descartes?

By Boris Hennig

Abstract

Ich werde mit einer Frage beginnen, die verhältnismäßig leicht zu beantworten ist: Was ist der Gegenstand der cartesischen conscientia? Im zweiten Kapitel wird es dann darum gehen, was die conscientia genau ist. Ist sie ein Tun, eine "Disposition" oder ein Merkmal eines Tuns? Am ehesten, so wird sich herausstellen, scheint sie ein solches Merkmal zu sein. Descartes lässt allerdings weitgehend offen, um welche Art von Merkmal es sich handle.\ud Dieses Resultat motiviert dann die Untersuchung der Kapitel 4–7. Da Descartes im Unklaren lässt, was die conscientia sei, liegt die Annahme nahe, dass er einen Begriff verwendet, den man seinerzeit ohne weitere Erklärung verstanden hat. Es ist also zu sehen, was man in der Neuzeit unter der conscientia verstehen konnte. Kapitel 3 dient dazu, das Umfeld dieser Fragestellung zu klären. Hier werte ich die einschlägige Literatur zur Begriffsgeschichte aus und frage, welche Texte zu lesen sind. Das werden vor allem Schriften von Paulus, Augustinus, Thomas und Suárez sein.\ud Der historische Exkurs wird einigen Raum beanspruchen, er dient jedoch allein dem Ziel, Descartes besser zu verstehen. Die Ergebnisse der Untersuchung zur Vor­ geschichte der cartesischen Begrifflichkeit werden daher im letzten Kapitel wie­ der an Descartes herangetragen, um die Lücken zu schließen, die seine eigenen Ausführungen lassen

Topics: Bewußtseinsphilosophie, Philosophie des Geistes und der Psychologie, d) 17.Jahrhundert
Year: 2004
OAI identifier: oai:sammelpunkt.philo.at:1869
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