Location of Repository

Von Lebensform oder Lebensformen zu Sprachspielen: Neue Gedanken zur Haller/Garver-Debatte

By Ulrich Arnswald

Abstract

Eine Lebensform kann als eine bestimmte Art menschlichen Handelns verstanden werden. Die Handlung spiegelt wider, was Menschen für gegeben halten, insoweit die Menschen überhaupt über ihre Handlungen reflektieren. Deshalb basiert Gewißheit nicht auf einer Überzeugung, sondern vielmehr auf einer Art von Handlung. Lebensformen sind ständig Veränderungen ausgesetzt, nichtsdestoweniger sind sie in einen relativ festen Rahmen eingebettet. Wittgenstein führt daher in Über Gewißheit die Flußbett-Metapher als ein suggestives Bild für verschiedene Lebensformen oder Lebensweisen ein, die natürlich selbst wiederum einer permanenten Veränderung unterliegen. Die Idee, daß menschliche Lebensweisen sich grundsätzlich wandeln, macht Wittgensteins Konzept außergewöhnlich. Dieser allumfassende Hintergrund unserer Handlungen konstituiert, was Wittgenstein als Naturgeschichte bezeichnet

Topics: Metaphysik, Kirchberg 2002
Publisher: Austrian Ludwig Wittgenstein Society
Year: 2002
OAI identifier: oai:sammelpunkt.philo.at:1351
Download PDF:
Sorry, we are unable to provide the full text but you may find it at the following location(s):
  • http://sammelpunkt.philo.at:80... (external link)
  • http://sammelpunkt.philo.at:80... (external link)
  • Suggested articles

    Preview


    To submit an update or takedown request for this paper, please submit an Update/Correction/Removal Request.