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Informelles und Formales Lernen gewerblicher Mitarbeiter: ein qualitativer Ansatz zur Beschreibung und Kontrastierung betrieblicher Lernprozesse

By Axel Grund

Abstract

Der Begriff Informelles Lernen wird im beruflichen Weiterbildungskontext weitgehend ohne theoretische und empirische Fundierung verwendet. Ein empirisch-qualitativer Zugang soll zur Klärung des Konzeptes beitragen. Anhand von 27 Lernepisoden aus Interviews mit gewerblichen Mitarbeitern werden Informelle Lernprozesse phänomenologisch beschrieben und in Zusammenhang zu verschiedenen lernpsychologischen Konstrukten gesetzt. Kontrastive Vergleiche durch Konfigurationsfrequenzanalysen (KFA) zeigen, dass Informelle eher als Formale Lernhandlungen als selbstbestimmt und hoch selbstwirksam wahrgenommen werden, ein prospektives, kontinuierliches und eigendynamisches Lernen anstoßen, dem Erwerb von Überblicks- und Funktionswissen dienen, direkte Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg haben und eine geringe Transferproblematik aufweisen. Diese vorläufigen Befunde werden zu praktischen und theoretischen Implikationen zusammengeführt

Topics: 150 Psychologie
Year: 2007
OAI identifier: oai:ub-madoc.bib.uni-mannheim.de:1912

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