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Arbeitszeitarrangements und Entlohnung Ein Treatment-Effects-Ansatz für Freiberufler, Unternehmer und abhängig Beschäftigte

By Joachim Merz, Paul Böhm and Derik Burgert

Abstract

Traditionelle Wohlfahrtsanalysen, die sich alleine auf monetäre Einkommensangaben stützen, bedürfen der Erweiterung um die zeitliche Dimension, zumal auch in den vergangenen Jahren der Vollzeitarbeitstag anderen, flexibleren Arbeitszeitformen gewichen ist. Mit unserem Fokus auf die Frage, wer wann am Tage arbeitet und welche Konsequenzen auf die Einkommenssituation damit verbunden sind, gehen wir über traditionelle Arbeitsmarktanalysen hinaus, die Arbeitszeit allein in aggregierte Größen wie Voll- oder Teilzeitbeschäftigung oder Wochenendarbeit unterteilt haben. Während der erste Teil der Studie die Verteilung von Arbeitszeitarrangements – nach zeitlicher Lage und ihrer Fragmentierung - und das daraus resultierende Einkommen beschreibt und sich dabei auf über 35 000 Zeittagebuchbeobachtungen der neuesten Zeitbudgeterhebung 2001/02 stützt, quantifiziert der zweite Teil den Einfluss von Determinanten von arrangementspezifischen Einkommensfunktionen. Theoretisch steht dabei die Humankapitaltheorie im markt- und nicht-marktmäßigen Zusammenhang Pate, die erweitert wird um Strukturmerkmale der Zeitverwendung, den Arbeitsbedingungen des Partners, Charakteristika des sozialen Netzwerkes, sowie haushaltsspezifische und regionale Merkmale. Der methodische Ansatz ist eine ‚treatment effects’-Schätzung der Einkommensfunktion nach einer individuellen, endogenen Selektionsentscheidung für eine der Arbeitszeitkategorien.

Topics: J22 - Time Allocation and Labor Supply, J24 - Human Capital; Skills; Occupational Choice; Labor Productivity, J23 - Labor Demand, J30 - General
Year: 2005
OAI identifier: oai:mpra.ub.uni-muenchen.de:5970

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