Location of Repository

Ein Werkstattbereich des 3. Jahrhunderts n.Chr. der römischen Sigillata-Töpfereien von Rheinzabern

By David Hissnauer

Abstract

Der pfälzische Ort Rheinzabern erlangte in der römischen Epoche eine enorme Bedeutung als Herstellungsort römischer Feinkeramik (sog. Terra Sigillata). Von Rheinzabern aus wurde dieses rotglänzende und innerhalb eines hochspezialisierten und technisch schwierigen Prozesses hergestellte Tafelgeschirr für etwa einhundert Jahre (ca. Mitte 2. Jh. bis Mitte 3. Jh. n.Chr.) in enormen Stückzahlen in weite Gebiete des römischen Reichs verhandelt. Großflächige Ausgrabungen in den 1970er bis 1990er Jahren, zeitweise gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), brachten eine Vielzahl von für die römische Archäologie überaus wertvollen Töpfereibefunden sowie Massen von Terra Sigillata-Scherben ans Licht.\ud \ud Innerhalb der vorliegenden Dissertation, betreut von Herrn Prof. Dr. Thomas Fischer am Archäologischen Institut der Universität zu Köln, ist es nun gelungen, ein System der effizienten Bearbeitung der massenhaft gefundenen Feinkeramik-Scherben zu etablieren. Darüber hinaus konnten wichtige neue Erkenntnisse zu den Wirtschafts- und Produktionsstrukturen des römischen Rheinzabern gewonnen und bedeutende Beiträge zu Fragen der fachinternen Spezialforschung zum Themengebiet der römischen Terra Sigillata geliefert werden. So liegt nun, etwa 15 Jahre nach Abschluss der letzten großen Grabungen in Rheinzabern, erstmals eine ausführliche wissenschaftliche Untersuchung eines rund 1850 m² großen Werkstattbereichs der Rheinzaberner Produktionsstätten für Terra Sigillata vor.\u

Topics: Generalities, Science, Economics, History of ancient world
Year: 2013
OAI identifier: oai:USBKOELN.ub.uni-koeln.de:5063

Suggested articles

Preview


To submit an update or takedown request for this paper, please submit an Update/Correction/Removal Request.