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Erhebung des Essverhaltens von rauchenden und nichtrauchenden Müttern im Vergleich

By Alexandra Katschthaler

Abstract

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zwei großen Themen - Ernährung und Rauchen. Im ersten Teil der Arbeit wurde dazu ein grober Überblick gegeben. Auf das Ernährungsverhalten wurde besonderes Augenmerk gelegt, da die im zweiten Teil der Arbeit durchgeführte Erhebung über das Essverhalten von rauchenden und nichtrauchenden Müttern im Vergleich handelt. \ud Zwischen dem Essverhalten von RaucherInnen und NichtraucherInnen bestehen im Allgemeinen gewisse Unterschiede. Zum Beispiel neigen rauchende Menschen eher zu einem „kognitiv kontrollierten Essverhalten“ und zählen somit zu den „gezügelten“ Essern. Des Weiteren spielen auch soziodemographische Fakten, wie Schulbildung oder das Alter eine Rolle, ob oder wie viel der Frauen rauchen. Besonders nachdem auch heute noch in den meisten Fällen die Mutter die Betreuung der Kinder übernimmt, liegt es an ihr, ihren Kindern ein gesundheitsbewusstes Leben vorzuleben. \ud Es stellte sich die Frage, ob das Ernährungsverhalten von Müttern durch den Nikotinkonsum stark beeinflusst wird oder ob Mütter im Allgemeinen ein ähnliches Ernährungsverhalten aufweisen - egal ob sie rauchen oder nicht. Bei den Teilnehmerinnen handelte es sich um Mütter, welche mindestens ein Kind unter 14 Jahren haben mussten und weder schwanger noch stillend sein durften. Der Fragebogen wurde mittels einer Onlineplattform erstellt und kam über diverse Internetforen in ganz Österreich zum Einsatz. Der Fragebogen bestand aus drei Teilen, einem soziodemographischen Teil, dem Fagerström Test für die rauchenden Mütter und dem Fragebogen zum Essverhalten. \ud Die Erhebung ergab einige signifikante Ergebnisse, unter anderem, dass unter den ledigen Müttern der Anteil der rauchenden Mütter signifikant höher war. Weiters lebten rauchende Mütter hoch signifikant (p < 0,01) mit weniger Personen in einem Haushalt und hatten dementsprechend auch weniger Kinder. Annähernd doppelt so viele Raucherinnen hatten eine niedrigere Bildung als Nichtraucherinnen. Einkommen und Stress beeinflussten Mütter, im Hinblick auf den Tabakkonsum, nicht signifikant. Unter den rauchenden Müttern wurde festgestellt, dass sie laut dem Fagerström Testergebnis im Durchschnitt zu den gering bis gar nicht nikotinabhängigen Personen zählen. Bezüglich des FEV und der Hauptthese: „Rauchende Mütter haben im Vergleich zu nichtrauchenden Müttern ein anderes Ernährungsverhalten“ ist abschließend festzustellen, dass sich rauchende Mütter von nichtrauchenden Müttern bezüglich aller drei Skalen des FEV signifikant voneinander unterschieden haben. Überraschend war das Ergebnis im Hinblick auf das „kognitiv kontrollierte Essverhalten“, da nicht die rauchenden Mütter ein eher „gezügeltes Essverhalten“ an den Tag legten, sondern die Nichtraucherinnen. Auch im Falle der „Störbarkeit des Essverhaltens“ und der „erlebten Hungergefühle“ erreichten die nichtrauchenden Teilnehmerinnen höhere Werte. Weiters war es interessant zu sehen, dass im Durchschnitt alle Teilnehmerinnen ein eher unauffälliges Essverhalten aufwiesen. Dennoch wiesen gerade einmal 50% der Teilnehmerinnen einen BMI im Normalbereich auf. Um auf die neu entstandenen Fragen Antworten zu finden, wäre es wünschenswert, wenn weitere Studien zu diesem Thema durchgeführt werden würden.\udThe present thesis deals with two main topics, nutrition and smoking. The first part gives an overview of the former mentioned issues. Specific attention was given to the food habits, due to the fact that in the second part of this thesis the food habits of smok-ing and not smoking mothers are evaluated.\ud In general, a difference between food habits of smokers and nonsmokers can be ob-served. For example, smokers, rather than nonsmokers, tend to a „cognitive controlled food habit“ and therefore, they belong to the category of „restrained“ eaters. Further-more, sociodemographical facts, like education or age, influence, if or how much, women smoke. After all today it´s still the mother in most cases who takes care of the children, therefor it´s up to her to be a good role model for health-conscious living.\ud So it raises the question, if food habit is strongly affected by nicotine consumption, or if mothers altogether have a similar food habit – whether they smoke or not. The partici-pants were mothers, who should have at least one child aged 14 or younger. Apart from that they were required to be neither pregnant nor breastfeeding. Using an online plat-form the questionnaire was developed and was spread via Internet in Austria. The ques-tionnaire consists of three parts, a sociodemographic part, the Fagerström Test for smoking mothers and the Questionnaire about Food Habit.\ud The survey showed some significant findings, like among the category of single moth-ers, the proportion of smoking mothers was significant higher. Furthermore, it was highly significant that smoking mothers lived high with fewer people in one household and according to this they also had fewer children. Almost twice as many smokers showed poorer education than nonsmokers. Income and stress didn´t make a significant difference, in relation to smoking. The Fagerström Test asserted that on average, smok-ing mothers showed little to no addiction to nicotine. Referring to the FEV and the main thesis: “ Smoking mothers have an other food habit contrary to nonsmoking mothers” it can be said that smoking and nonsmoking mothers differ significantly in all three scales of the FEV. Surprising was the result concerning the “cognitive controlled food habit” because nonsmoking mothers had a restrained food habit rather than smokers. Signifi-cant outcomes were also found for the scales “disinhibition” and “hunger”. As well as in scale one nonsmoking women reached in scale two and three higher scores than smoking mothers. In addition, it was very interesting that all participants had a rather inconspicuous food habit on average. Nevertheless only 50% of all participants had a normal BMI. To find answers to the newly raised questions it would be desirable if fur-ther studies about this topic would be carried out. \u

Topics: 30.99 Naturwissenschaften allgemein: Sonstiges, 30.30 Naturwissenschaften in Beziehung zu anderen Fachgebieten, Ernährungsverhalten / Rauchen / Mütter / Kinder, food habits / smoking / mothers / children
Year: 2012
OAI identifier: oai:othes.univie.ac.at:19940
Provided by: OTHES
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