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Pilotstudie zu vier Untertests des AID als Gruppenversion

By Petra Nicola Hofmayer

Abstract

Die vorliegende Arbeit ist als Weiterführung der Diplomarbeitsstudien von Böck (2010) und Eiter (2011) zu sehen, die es sich zum Ziel gesetzt haben für ausgewählte Subtests des AID 2 nach itemgenerierenden Regeln ein Itempool für eine Gruppen- beziehungsweise PC-Version des AID 2 zu entwickeln. Zu diesem Zweck wurden sowohl in den Vorgängerstudien, als auch in der aktuellen Studie, Kinder und Jugendliche zwischen 8;0 und 15;11 Jahren in vier oberösterreichischen Schulen mit dem neu entwickelten psychologisch-diagnostischen Verfahren getestet.\ud In der vorliegenden Studie wurden die Daten von Böck (2010) und Eiter (2011) nach Verdopplung der Stichprobe auf etwa 1400 Testpersonen und unter Verwendung eines verlinkten Designs einer Reanalyse hinsichtlich der Konformität mit dem dichotomen logistischen Modell nach Rasch unterzogen. Die Modellgültigkeit wurde mit dem Likelihood-Ratio-Test nach Andersen (1973) hinsichtlich der Teilungskriterien Score, Alter und Geschlecht überprüft.\ud Für den Subtest „Funktionen Abstrahieren“ konnte nach Ausschluss problematischer Items Rasch-Modell-Gültigkeit angenommen werden. Für die Untertests „Angewandtes Rechnen“ und „Wortschatz“ zeigten sich im LR-Test für das Teilungskriterium Alter signifikante Abweichungen vom Modell. Der letzte Untertest „Alltagswissen“ kann, wie bereits in der Vorgängerstudie, nicht als Rasch-Modell-konform bezeichnet werden. Hier ist eine Überprüfung und Überarbeitung der itemgenerierenden Regeln anzudenken. Generell legt für Folgeuntersuchungen die Überprüfung der itemgenerierenden Regeln an Hand des LLTM nahe.This diploma thesis represents a continuation of the studies by Böck (2010) and Eiter (2011), who developed new items for selected subtests of the AID 2 using a rule-based approach. Their goal was to develop an item pool for a group or PC version of the AID 2. Their target group consisted of children and adolescents between 8;0 and 15;11 years of age who were tested in four different schools in Upper Austria. \ud While focusing on the same target group, this study doubled the sample to 1400 subjects and re-analyzed the data according to the Rasch-Model using a linked design. The validity of the Rasch-Model has been evaluated through the Likelihood-Ratio Test by Andersen (1973), using the split-criteria score, age and gender.\ud For the subtest "abstracting functionalities" (“Funktionen Abstrahieren”), Rasch-Model validity could be assumed after excluding problematic items. For the subtests "applied mathematics" (Angewandtes Rechnen”) and "vocabulary" (“Wortschatz”), there were significant deviations from the model shown in the LR-test for the split-criterion “age”. The last test, "everyday knowledge" ("Alltagswissen"), can, as in the previous study, not be called Rasch-Model compliant.\ud A review and revision of the rules for item development is necessary. For follow-up studies it is generally suggested to check the rules-generating guidelines using the LLTM (linear logistic test model)

Topics: 77.08 Psychologische Diagnostik, AID 2 / Rasch-Modell / Gruppenverfahren, AID 2 / Rasch-model / group-testing
Year: 2012
OAI identifier: oai:othes.univie.ac.at:18907
Provided by: OTHES

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