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Die multidimensionale Natur der Ernährungssicherung

By Lukas Kilcher

Abstract

Die Food and Agriculture Organization (FAO) definiert „Ernährungssicherheit“ folgendermaßenWenn alle Menschen jederzeit physischen, sozialen und wirtschaftlichen Zugang zu genügend, sicherer und wertvoller Nahrung erhalten, um ihre Ernährungsbedürfnisse und Ernährungspräferenzen für ein aktives und gesundes Leben befriedigen zu können (World Food Summit, 1996). Die gilt auf internationalem und nationalem Niveau sowie für Haushalte.\ud Folgende Dimensionen spielen dabei eine Rolle:\ud Erhältlichkeit (Produktion, Ressourcen, Märkte),\ud Zugang (Wissen, Ressourcen, Kredite, Märkte),\ud Stabilität (im Hinblick auf Umwelt-Variabilität, Ressourcenschutz etc.),\ud Verwendung (Ernährungssicherheit, Qualität, Gesundheit).\ud Der Beitrag diskutiert fünf Dimensionen der Ernährungssicherheit (unvollständig; in Anlehnung an FAO):\ud 1.Produktivität: gilt gemeinhin als die ultimative Messgröße um die Leistung von Systemen und Anbaumethoden zu vergleichen;\ud 2.Input/Output Effizienz: für den Vergleich von Produktionssystemen jedoch die wichtigere Messgröße;\ud 3.Angepasste Technologie: diese Dimension ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren des Biolandbaus;\ud 4.Anpassungsfähigkeit des Systems Biolandbau, zurzeit intensiv diskutiert im Rahmen des Klimawandels;\ud 5.Markt: wie kann der Biolandbau den Haushalten, Gemeinden und Ländern Nahrungsmittel zugänglich machen und wie auf internationaler Ebene

Topics: "Organics" in general
Publisher: Kassel University Press
Year: 2007
OAI identifier: oai:orgprints.org:18369
Provided by: Organic Eprints

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