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Klimawandel: Anpassung des Betriebes - Größere Extreme verlangen mehr Flexibilität.

By Guido Haas

Abstract

Klima und Witterung ändern sich: Es wird ganzjährig wärmer, im Winter nasser, im Sommer trockener, vor allem aber extremer, z. B. im Oberrheingraben, im Rheinland, in Ostdeutschland und Österreich. Rezepte zur Anpassung kann es daher keine geben. Auf den Klimawandel reagiert man am besten mit guter fachlicher Praxis des Ökolandbaus und Aufmerksamkeit unter zwei Prämissen: „Ertragsicherheit vor Maximalertrag“ sowie „Vielfalt vor Spezialisierung“. Zu bedenken ist, dass kleinräumig hat der Ökolandbau den größten Flächenanteil mit geringer Standortgunst hat.\ud Doch gestalten Biobetriebe in der Regel vielfältige und damit stabilere Agrar-Ökosysteme. Die Nutzungsintensität in Produktion und Landschaft ist geringer, die Biotop- und Artenvielfalt höher. Eine vielfältige Fruchtfolge verteilt die Risiken. Betriebsfremde Betriebsmittel, die mit hoher Emission an Treibhausgasen hergestellt sind, kommen kaum zum Einsatz. Der weitgehend in sich geschlossene Betriebsorganismus wird Auswirkungen des Klimawandels besser abpuffern. Vermehrte Beobachtung der Feld- und Tierbestände auch im Hinblick auf den Klimawandel lassen für den eigenen Betrieb frühzeitig Chancen und Anpassungsmaßnahmen erkennen. Generell wird auch im Biologisch-Dynamischen Landbau die regelmäßige externe Reflektion z. B. durch Fachberatung und der horizontale Betriebsvergleich auf Basis einer selbstkritischen Analyse für eine effiziente und nachhaltige Bewirtschaftung immer wichtiger

Topics: Environmental aspects
Publisher: Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise e.V. - Verlag Lebendige Erde, Darmstadt.
Year: 2008
OAI identifier: oai:orgprints.org:13934
Provided by: Organic Eprints

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