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Befinden bei chronischem Schmerz

By Eva Johann to Settel

Abstract

Chronischer Schmerz beeinträchtigt das Befinden der Betroffenen. Von chronischem Schmerz spricht man definitionsgemäß dann, wenn eine Schmerzdauer von mehr als 6 Monaten überschritten wird. Diese Definition berücksichtigt nicht die Multidimensionalität und den prozeßhaften Charakter chronischer Schmerzen. Befinden wird in diesem Zusammenhang gemessen über Wohlbefinden und Depressivität. Es hat sich herausgestellt, dass die Dauer der Arbeitsunfähigkeit einen größeren Einfluß hat auf das Befinden der Betroffenen als die Schmerzdauer. Mit zunehmender Dauer der Arbeitsunfähigkeit, sinkt die Chance, jemals wieder schmerzfrei leben zu können. Die Schmerzdauer hingegen beinflußt nicht das Ausmaß der Depressivität und beeinträchtigt nicht das Wohlbefinden. Weiterhin zeigt sich eine Interaktion von Wohlbefinden, Depressivität, schmerzbedingter Behinderung und Schmerzempfindung. Wird Schmerz gemessen, muß immer auch das Befinden chronischer Schmerzpatienten berücksichtigt werden. Außerdem ist es wichtig, Schmerzpatienten schnellstmöglich wieder in ihren alten Beruf zu integrieren

Topics: depression ; impairment ; Depression ; chronic pain ; Chronischer Schmerz ; Schmerzempfindungs-Skala ; Behinderung ; well-being ; Allgemeinbefinden ; inability to work ; Schmerz ; Arbeitsunfähigkeit ; Medical sciences, Medicine, depression -- impairment -- Depression -- chronic pain -- Chronischer Schmerz -- Schmerzempfindungs-Skala -- Behinderung -- Medizin, Gesundheit -- well-being -- Allgemeinbefinden -- inability to work -- Schmerz -- Arbeitsunfähigkeit, ddc:610
Publisher: Philipps-Universität Marburg, Medizin
Year: 2003
OAI identifier: oai:Archiv.UB.Uni-Marburg.de:04-z2003-0395

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