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    Zielińska, Lidia // Biographie

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    "Last waltz Images" einer Videokamera, die von einer Bilderwalze überflutet wird

    für zwei Instrumentalensembles und Elektronik in zwei elektronisch miteinander verbundenen Räumen

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    »Ius Lucis« ist eine Komposition für zwei Instrumentalensembles in zwei unterschiedliche, jedoch elektronisch miteinander verbundenen Räumen. Die sich einer gemeinsamen Basis bedienenden musikalischen Verläufe werden auf unterschiedliche Weise in Echtzeittransformation in den jeweils anderen Raum übertragen und live-elektronisch bearbeitet. Die unterschiedlichen Varianten der Interaktion evozieren in jeder Perspektive unterschiedliche Kombinationen der Soundsynthese, wobei die Kreuzung der Klangfarbe und Klangspektren (»convolution«) eine zentrale Rolle einnimmt. Durch einen zur ganzheitlichen Rezeption erforderlichen Raumwechsel werden die Zuhörerinnen und Zuhörer dazu animiert, ihren subjektiven Standort zu reflektieren und sich – angestoßen durch die radikale Veränderung der Verräumlichung und Instrumentation – eine neue Wahrnehmungsebene zu erschließen. Gleichzeitig wird durch die komplementäre Struktur der Interaktionen vieler musikalischer Elemente und die Verzahnung mit den Erinnerungsmomenten der Zuhörerinnen und Zuhörer auch die Imagination angeregt. Dieses dialektische Moment und die monadische, zur Fokussierung der Wahrnehmung angelegte Faktur, welche bewusst an Karlheinz Stockhausens Werk und anderen Verfahren der Überlagerung des Musiktexts orientiert ist, beziehen die Rezipientinnen und Rezipienten unmittelbar in die Komposition ein. Die Form des Werks ist im Wesentlichen in der Gestalt eines Palindroms gearbeitet. Akzente, Tonumfang und Artikulation werden unmittelbar übersetzt und den räumlichen Gegebenheiten angepasst. Letztlich erfüllt die in der Kompositionsstruktur angewandte Erforschung der Raumakustik und die Analyse der Resonanzmodi den Zweck einer originär harmonischen und rhythmischen Gestalt. Musikhistorische Einflüsse lassen sich neben Karlheinz Stockhausen und Darius Milhaud nicht nur im 20. Jahrhundert ausmachen, sondern reichen bis in die Renaissance zurück

    Fall, aus der Zeit...

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    »Fall, aus der Zeit…« ist die Tonbandfassung des Stückes »Zwei singende Klarinetten«. Als Komposition für ein Tanzprojekt über Ingeborg Bachmann intendiert, versuchte Pei-Yu Shi, sich in die Gedankenwelt der Dichterin hineinzuversetzen und jene Atmosphäre in ihrer Komposition zum Ausdruck zu bringen, die sie bei der Rezeption des Gedichts »Fall ab, Herz« empfunden hatte. Das Stück ist für eine 2-Kanal-Wiedergabe komponiert. Unabhängig von der Lautsprecheranzahl sind jeweils zwei Kanäle auf zwei Seiten zu verteilen (links oder rechts / vorne oder hinten). Ein Mono-File verteilt sich in geringer Lautstärke als Grundierung auf jeden Lautsprecher. Da sich die Frequenzen des Klangs dadurch gegenseitig vielfach aufheben, ergibt sich eine neue einheitliche Bewegung der Mischung von Klang im Stück.Als Komposition für ein Tanzprojekt über Ingeborg Bachmann intendiert, versuchte Shi sich in die Innenwelt der Dichterin zu vertiefen sowie jene Atmosphäre zu komponieren, die sie bei der Rezeption des Gedichts »Fall ab, Herz« empfunden hatte. Das Stück ist für eine 2-Kanal-Wiedergabe komponiert. Unabhängig von der Lautsprecheranzahl sind jeweils zwei Kanäle auf zwei Seiten zu verteilen (links oder rechts/vorne oder hinten). Ein Mono-File verteilt sich in geringer Lautstärke als Grundierung auf jeden Lautsprecher. Da sich die Frequenzen des Klangs dadurch gegenseitig vielfach aufheben, ergibt sich auf diese Weise das Ergebnis: eine neue einheitliche Bewegung der Mischung vom Klang im Stück

    für Sopran, Steptanz und Live-Elektronik

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    Mehrere Klangbilder der Komposition »La complication d’images ++« variieren ihren ursprünglichen Charakter. Sie tauchen auf, verschwinden oder kulminieren im Verlauf des Stückes. Sie schaffen eine chaotische Struktur und entwickeln sich gegen Ende zu einer neuen dimensionalen Beschaffenheit. Dieser Prozess war für die Komponistin mit dem Wunsch verbunden, etwas zu erfassen, das über konventionelle Erfahrungen von Bildern hinausgeht. Gewissermaßen ist das Werk als eine Herausforderung an das Unmögliche und ein Beschwören des Ewigen zu verstehen

    The flying fuck

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    Judy Dunaway erfuhr von Johannes Goebel, der piezoelektrische Folie als Schallwandler an Luftballons anbrachte. Sie behielt die Idee, Ballons als Verstärker zu verwenden, jahrelang im Kopf und experimentierte auf verschiedene Weise, ohne aber einen konkreten, künstlerisch befriedigenden Weg zu finden. Für die »Flying-Fuck»-Installation werden große penisförmige Vibratoren mittig in donutförmigen Latexballons platziert. Zwei dieser Vibratoren hängen in der Nähe einer Ecke eines kleinen Resonanzraumes. Die Bildsprache erinnert an den Koitus. Der Raum wird zum Klangdonut, wobei die extrem tiefen Frequenzen der Vibratoren durch den Ballon verstärkt werden. Diese tiefen Frequenzen erzeugen stehende Wellen, sodass man die Geräusche nur dann intensiv hört (und spürt), wenn man an den Außenseiten des Raumes steht und nicht hört, solange man sich in der Mitte des Raumes befindet

    für Diskklavier

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    Diese Komposition ist eine algorithmische Studie über das Spiritual »Amazing Grace«. Grace meint hier die (göttliche) Gnade, während in der Musik Verzierungen oder Vorschlagnoten »grace notes« heißen. Mit solchen »grace notes« (ohne nachfolgende Hauptnote) beginnt das Stück. Erst allmählich fügen sich Tonhöhen, Rhythmen und Harmonien so zusammen, dass sich die bekannte Melodie des Kirchenliedes erkennen lässt. Heinrich Taube interessieren weniger die digitale Klangbearbeitung oder die synthetischen Klangfarben. Er benutzte den Computer und seine Software Common Music als Werkzeug für musikalische Strukturen und Entwicklungen

    Environment for Data Acquisition, Transcription and Notation of Music played on Idiophones

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    Die wohl bekannteste Form der indonesischen Musik ist Gamelan mit seinen Metallophonen, Gongs, Trommeln und Bambusflöten, die von einem Ensemble von zwanzig oder mehr Musikern gespielt werden. »Gender Wayang« ist technisch anspruchsvoll und verbindet rhythmisch verschlungene Melodien mit lebhaften kontrapunktischen Bewegungen. Gespielt auf vier Instrumenten mit jeweils zehn Bronzetasten, die über Bambusresonatoren aufgehängt sind. Wayang ist ein generischer Name für Theater in Bali, Java und Sunda. Aufgrund der Komplexität der zweihändig ineinandergreifenden Teile gilt Gender als der schwierigste und raffinierteste Stil der balinesischen Musik. In diesem Projekt wurde eine komplette Hard- und Softwareumgebung entwickelt, um das Spielen von Idiophonen zu erfassen und die aufgenommenen Daten in eine speziell entwickelte Notation zu übertragen. Diese Notation kann Musikern zum Studium der Stücke dienen und ermöglicht es Musikwissenschaftlern zum ersten Mal, Zugang zu den komplizierten Details der Musik zu erhalten, die während eines balinesischen Schattenspiels gespielt wird. Zunächst wurde ein System implementiert, das die Amplitudenkurven der Signale von Kontaktmikrofonen (Piezofolie) auf einer Computerfestplatte aufzeichnet. Das Datenerfassungssystem wurde so konzipiert, dass ein ganzes Gamelanorchester aufgenommen werden kann. Nachdem das gesamte Repertoire von I Wayan Loceng, einem der großen Meister des Gender Wayang, in Sukawati, Bali, aufgenommen wurde, begann die zweite komplexe Phase, in der die Rohdaten so aufbereitet wurden, dass eine gültige Transkription erreicht werden konnte. Eine in MATLAB entwickelte Anwendung namens BaliView ermöglicht es, die Rohdaten interaktiv zu visualisieren, zu filtern und zu bearbeiten. Das Ingenieurteam wurde von Pierre Dutilleux geleitet. Sukandar Kartadinata programmierte die BaliView-Software in enger Zusammenarbeit mit dem Gender-Meister Andreas Herdy, der dann die endgültige Überprüfung und Bearbeitung der aufgenommenen und transkribierten Musik übernahm. Johannes Goebel entwickelte das Notationssystem, in dem die Stücke veröffentlicht werden. Die Notation ist tabulaturartig und verzichtet so weit wie möglich darauf, die der westlichen Notation zugrundeliegende Ästhetik in die Darstellung der aufgenommenen Musik einzubringen. Man entschloss sich, jedes Stück in zwei Transkriptionen zu präsentieren, eine mit detaillierten Informationen und eine als Partitur für Musiker, um die Stücke mit einer reduzierten Menge an Informationen zu studieren. Um eine möglichst klare Notation für Musiker zu erreichen, wurden die Teile der Stücke, die einem konstanten metrischen Takt folgen, in Notator Logic quantisiert. Die wissenschaftlichere Transkription und die nicht quantisierbaren Teile der Notation für Musiker werden über ein Sekundenraster dargestellt. (Johannes Goebel

    für Violine, Sensoren und Fixed Media für den ZKM_Klangdom

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    Stevie Wishart komponiert und improvisiert an der Schnittstelle zwischen Live-Elektronik, Violine, Gesang und computerbasierter Technologie. Die Bewegungen der Musikerin werden unmittelbar in Daten umgewandelt; mit Hilfe kleiner Sensoren (Beschleunigungsmesser, Gyroskope) an den Händen und Fingern, elektrischen Feld-Systemen wie einem Theremin auf der Geige oder einem Widerstand in Form eines Bogensensors an ihrem Bogen-Arm. Die Musik wird generiert, in dem jene Violinklänge und Gesten selektiert werden, die am effektivsten neue virtuelle Instrumente spielen können, die auf dem Laptop laufen und Granulation, Filter und Delays nutzen. Diese schließen neue Instrumente ein, die von der Physiologie des Ohres inspiriert und die in Zusammenarbeit mit dem physiologischen Labor der Universität Cambridge entwickelt wurden. Die Geigerin hat auf diese Weise die Möglichkeit, die Musik der Violine simultan umzuwandeln. Während der Performance werden die Klänge zwischen den Lautsprechern des Klangdoms transformiert und kreieren so Schallwolken um den akustischen Klang und den physischen Aufenthaltsort der Geige

    Hell 1

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    »Hell 1« besteht aus elf Teilen. Die Anfänge und die Ausgangspunkte der elektroakustischen Klänge werden durch die zentralen Treffpunkte der Zeitkonstruktion bestimmt. Die Kompositionsmethode basiert auf der von Erhard Grosskopf seit 1971 entwickelten Prozessmusik, einer Musik aus entstehenden Konstellationen, für die nicht das Akkord- oder das ihm verwandte Ereignisdenken charakteristisch ist, sondern die Methode, harmonische Konstellationen in einem vielschichtigen Zeitprozess sich überlagernder Loops zu generieren. Der Ablauf des Prozesses ist Ergebnis und Formel zugleich: chaotische Zustände, herbeigeführt durch Addition gleicher Zeitproportionen (Loops), die letztlich ihren Wert verändern und dem System neue Schwingungen oder Schwankungen beibringen – oder durch Zufallsoperationen. Die elektroakustische Zuspielung in »Hell 1« entstand im ZKM. Zur Steuerung wurde ein chaotisches Pendelsystem gebaut, dessen Zufallswerte zur Formung von Lautstärke, Klangfarbe und Klangbereichen genutzt wurden; aus einem roh vorgeformten Obertoncluster wurde schließlich die endgültige Gestalt der elektroakustischen Klänge hervorbracht
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